Gehalts- und lohntarifvertrag großhandel bayern

Posted by: In: Ikke kategoriseret 19 jul 2020 Comments: 0

Der Chef des Dachverbandes der Gesamtmetall-Gewerkschaft, Rainer Dulger, nannte den Tarifvertrag “den Eckpfeiler eines flexiblen Arbeitssystems für das 21. Jahrhundert”. Hypothese 6: Die Inzidenz von Mindest- und Niedriglohnbeschäftigten in nichtständigen (befristeten oder befristeten) Arbeitsplätzen ist höher als die Inzidenz von Mindest- oder Niedriglohnbeschäftigten in unbefristeten Positionen. Tabelle 3 zeigt die sektoralen Merkmale der Arbeitsplätze in Deutschland. Es wird deutlich, dass in einigen Sektoren Arbeitsplätze, die unterhalb der Mindestlohn- und Niedriglohnschwellen zahlen, relativ selten sind. Dies gilt für folgende Bereiche: “Öffentliche Verwaltung und Verteidigung sowie obligatorische soziale Sicherheit”, “Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden”, “Strom-, Gas-, Dampf- und Wasserversorgung”, “Finanz- und Versicherungstätigkeiten” und “Bildung”. Allerdings gibt es einen großen Anteil von Niedriglohn- und Mindestlohnjobs in den Sektoren “Unterkunfts- und Gastronomietätigkeiten”, “Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Fischerei”, “Kunst, Unterhaltung und Erholung”, “Verwaltungs- und Unterstützungsdienste” und “Transport und Lagerung”. Bemerkenswert ist, daß in den Sektoren mit einem hohen Anteil an Arbeitnehmern, die Niedrige und Mindestlöhne verdienen, auch der Anteil der geringfügig Beschäftigten vergleichsweise hoch ist (siehe Tabelle 5). Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Sektoren eine große Heterogenität bei Niedriglohnrisikofaktoren und Lohnniveaus aufweisen. Erstens geben beschreibende Analysen einen Überblick über Niedriglohnbeschäftigte und Niedriglohnunternehmen sowie Mindestlohnbeschäftigte und Mindestlohnunternehmen. In einem zweiten Schritt werden zufällige Intercept-Only-Modelle geschätzt, um die Erklärungskraft der einzelnen, des Unternehmens und der Industrie zu bewerten. Schließlich werden logistische und lineare Regressionen durchgeführt, um die individuellen und betrieblichen Merkmale auf das Risiko des Mindestlohns oder der niedrigen Löhne und die Entfernung zwischen dem tatsächlichen Einkommen eines Arbeitnehmers und den Mindest- und Niedriglohnschwellen abzuschätzen. Die multivariaten Analysen werden anhand von Daten zu Arbeitsplätzen, Unternehmen und Branchen durchgeführt.

Diese Strukturierung der Daten vom Beschäftigungsstand bis zur Industrie ist ein wichtiger Aspekt bei der Wahl eines Schätzverfahrens. Moulton (1986, 1990) hat festgestellt, daß die Einbeziehung von Variablen auf Meso- und Makroebene in eine Standardregressionsanalyse, bei der Beobachtungen als unabhängig angenommen werden, zu einer ineffizienten Schätzung der Koeffizienten und zu voreingenommenen Standardfehlern führt. Daher werden im ersten Schritt mehrstufige Modelle geschätzt, da sie eine Gruppierung von Arbeitsplätzen i innerhalb von Unternehmen ermöglichen, die in Industrien k verschachtelt sind, indem Sie Residuen auf Unternehmens- und Industrieebene berücksichtigen. Diese Residuen stellen unbeobachtete Merkmale dar, die Korrelationen zwischen den Ergebnissen für Arbeitsplätze aus demselben Unternehmen und derselben Branche verursachen. Die empirischen Analysen werden nach folgendem 3-stufigen, nur zufälligen Intercept-Modell durchgeführt (Rabe-Hesketh/Skrondal 2008): Inhaltlich zeigte unsere Studie, dass das höchste Bildungsniveau und der Beschäftigungsstatus besonders wichtige Faktoren für die Erklärung niedriger Verdienste sind. Auf Unternehmensebene wirken sich die Region, in der sich ein Unternehmen befindet, und die Größe des Unternehmens stark aus.

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