Ehevertrag nach schweizer recht

Posted by: In: Ikke kategoriseret 17 jul 2020 Comments: 0

Gleichgeschlechtliche Paare können in der Schweiz nicht heiraten. Sie können jedoch eine zivile Partnerschaft eingehen. Dies gewährt ihnen die gleichen Renten-, Erbschafts- und Steuerrechte und -verpflichtungen wie Ehepaare, aber nicht das Recht auf Adoption (obwohl sie Stiefkinder adoptieren können). Gleichgeschlechtliche Ehen, die im Ausland geschlossen werden, werden in der Schweiz als Lebenspartnerschaft anerkannt. Ein Ehevertrag, der Bestimmungen über das eheliche Güterrecht enthält und die anderen Auswirkungen einer Scheidung nicht vorsieht, gilt als Ehevertrag und unterliegt keiner gerichtlichen Überprüfung auf Fairness. Andererseits wird eine Vereinbarung, die zu einer Scheidung führen soll, anders behandelt als ein Ehevertrag und unterliegt der gerichtlichen Kontrolle. Kunst. 140, BGB. Der gemeinsame Nachlass umfasst das Vermögen und einkommen der Ehegatten, mit Ausnahme von Gegenständen, die im Gesetz oder Ehevertrag als eigentum an getrennten Nachlässen eingestuft werden.

Der gemeinsame Nachlass wird von den Ehegatten gemeinsam verwaltet und bei Auflösung des ehelichen Eigentumszutritts zu gleichen Teilen zwischen ihnen aufgeteilt. Das eheliche Güterrecht unterliegt im Falle einer Scheidung in der Regel automatisch dem Recht. Ist kein Ehevertrag geschlossen – was nicht unbedingt notwendig ist – gilt in der Schweiz die sogenannte Beteiligung an erworbenem Eigentum. Im Falle einer Scheidung behält jeder Partner zunächst sein persönliches Vermögen. Dieses eigene Eigentum kann auch Geschenke und Erbschaften umfassen, die dem jeweiligen Partner bereits vor der Ehe schließung gehören und die in die Ehe eingebracht wurden. Wenn die Ehe aufgelöst wird, werden das Vermögen und das erworbene Vermögen, das beide Partner während der Ehe gemeinsam angehäuft haben, halbiert. Sie können auch in einer Kirche heiraten, aber erst nach der standesamtlichen Zeremonie. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an das Kirchenbüro Ihres Wohnortes.

Viele Schweizer haben sowohl eine zivile als auch eine religiöse Zeremonie. Damit die Eigentumsgemeinschaft Anwendung findet, müssen die Ehegatten einen Ehevertrag geschlossen haben. Legt der Vertrag nicht fest, welche Vermögenswerte welchem Ehegatten als eigentum zugeordnet werden, so gilt das Vermögen des Ehepaars als Ganzes als gemeinsames Eigentum. Nach dem Tod eines Ehegatten erhält der überlebende Partner das gesamte gemeinsame Vermögen. Im Falle einer Scheidung fordert jeder Ehegatte alle Vermögenswerte zurück, die im Rahmen der Beteiligung an erworbenem Eigentum als sein eigentum angesehen werden. Die übrigen Vermögenswerte werden zu gleichen Teilen aufgeteilt. Die Zeremonie muss spätestens drei Monate nach Erhalt der Genehmigung stattfinden. Zwei erwachsene Zeugen müssen anwesend sein. Eine heterosexuelle Ehe oder Lebenspartnerschaft, die im Ausland legal gefeiert wurde, wird in der Schweiz allgemein anerkannt.

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