Kollektivvertrag für arbeitnehmerinnen der universitäten

Posted by: In: Ikke kategoriseret 24 jul 2020 Comments: 0

“Aber es gibt noch viel zu tun, und dieses neue Abkommen skizziert Schlüsselaktionen, die dazu beitragen werden, unser gemeinsames Ziel zu erreichen. Wir sind stolz darauf, in einem so wichtigen Thema führend zu sein, und hoffen, dass dieser kollaborative Ansatz als positiver Katalysator für Veränderungen im Bereich der geschlechtsspezifischen Lohnunterschiede in der gesamten Branche wirken kann.” Suzy Cheeke, Vizepräsidentin der Bristol UCU, sagte: “Diese wegweisende Vereinbarung zeigt, was erreicht werden kann, wenn Universitäten mit uns zusammenarbeiten, um ein Problem direkt anzugehen. Wir haben jetzt eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um frauenechte positive Veränderungen zu bewirken.” Jede Universität erhält ein Globalbudget vom Bund und kann zusätzlich Drittmittel erhalten. Die jeweilige Hochschule entscheidet selbst darüber, wie diese Mittel für die Personalarbeit verwendet werden. Jede Universität führt gezielte Aktivitäten in den Bereichen Personalstrukturplanung und Personalentwicklung durch, um eine ausreichende Anzahl von Wissenschaftlern und Künstlern der nächsten Generation zu rekrutieren und diese gezielt zu unterstützen. Hier ermöglicht die KV den Hochschulen die Einrichtung von zwei Arten von Stellen: “Fluktuationsstellen” zur Vertiefung der beruflichen und akademischen Ausbildung von Zeitarbeitskräften und auch “Karrierepositionen” für die akademische Qualifikation von Personen, die dann zu einem unbefristeten Vertrag als außerordentlicher Professor führen sollen (vgl. auch “Förderung, Aufstieg”). Ziel der Universitäten ist ein ausgewogenes Verhältnis zwischen diesen Positionen, das eine kontinuierliche Weiterbildung junger Forscher mit einer ausreichenden Anzahl von Fluktuationspositionen sicherstellt, aber auch langfristige Karriereperspektiven im Rahmen von Karrierepositionen ermöglicht. Ehrgeizige Pläne zur Beseitigung des geschlechtsspezifischen Lohngefälles an der Universität Bristol wurden in einer wegweisenden Vereinbarung dargelegt. Es ist das erste Abkommen dieser Art an einer britischen Universität und folgt 18 Monaten produktiver Verhandlungen. Für Lehrkräfte an Universitäten, die auf der Grundlage privatrechtlicher Verträge beschäftigt sind, beträgt der Urlaubsanspruch 30 Werktage (25 Arbeitstage oder fünf Wochen).

Für Arbeitnehmer der Beschäftigungsgruppen A 1 und A 2 beträgt der Urlaubsanspruch laut Tarifvertrag 36 Werktage (30 Arbeitstage oder sechs Wochen). Für alle Beschäftigten einer Universität erhöht sich der Urlaubsanspruch laut Tarifvertrag ab dem Kalenderjahr, in dem die Arbeitnehmer das 43. Lebensjahr erreichen, auf 28 Arbeitstage, wenn die Arbeitnehmer bereits sechs Jahre an der jeweiligen Hochschule beschäftigt sind, und auf 30 Arbeitstage bei einem Arbeitsverhältnis von zehn Jahren.

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